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KI-Richtlinie erstellen: Leitfaden und kostenlose Vorlage

Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihrem Unternehmen und erhalten Sie in wenigen Minuten eine fertige KI-Nutzungsrichtlinie, die Sie sofort als PDF herunterladen oder weiterbearbeiten können. Zugeschnitten auf den deutschen Mittelstand, in klarer Sprache, ohne Fachjargon.

Hinweis: Diese Vorlage ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfen Sie die Inhalte vor der Einführung auf Ihre konkrete Situation.

Der KI-Richtlinie-Generator

Sieben kurze Schritte, live-Vorschau inklusive. Am Ende laden Sie Ihre individuelle Richtlinie herunter.

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KI-Nutzungsrichtlinie

Richtlinie zum Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen

Ihr Unternehmen · Stand: 27. Juli 2026

Hinweis: Diese Vorlage ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfen Sie die Inhalte vor der Einführung auf Ihre konkrete Situation, Ihre Branche und Ihre vertraglichen sowie datenschutzrechtlichen Pflichten. Ziehen Sie im Zweifel eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt hinzu.

1. Zweck und Geltungsbereich

Diese Richtlinie regelt den Einsatz von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz (KI) bei Ihr Unternehmen. Sie soll den produktiven und zugleich sicheren, rechtskonformen und verantwortungsvollen Umgang mit KI ermöglichen.

Sie gilt für alle Beschäftigten sowie für freie Mitarbeitende und Dienstleister, die im Auftrag des Unternehmens KI-Werkzeuge einsetzen. Sie ergänzt bestehende Regelungen zu Datenschutz, IT-Sicherheit und Geheimhaltung; diese bleiben unberührt.

2. Freigegebene KI-Werkzeuge

Für die Arbeit sind die folgenden KI-Werkzeuge freigegeben:

  • ChatGPT (Team- oder Enterprise-Konto)
  • Microsoft 365 Copilot

3. Unzulässige Nutzung

Der Einsatz nicht freigegebener KI-Werkzeuge über private oder kostenlose Zugänge für dienstliche Aufgaben ist nur nach den Regeln dieser Richtlinie und den Vorgaben zur Datenverarbeitung zulässig.

  • KI-Ergebnisse ungeprüft als abschließend richtig zu übernehmen.
  • Ergebnisse zu verwenden, die Rechte Dritter verletzen (etwa Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte).
  • KI für diskriminierende, irreführende oder rechtswidrige Zwecke einzusetzen.
  • Zugangsdaten, Passwörter oder Sicherheitsinformationen in KI-Werkzeuge einzugeben.

4. Umgang mit personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten dürfen ausschließlich in den vom Unternehmen freigegebenen Konten verarbeitet werden, für die ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht und bei denen Eingaben nicht zum Training der Modelle verwendet werden. In allen anderen Werkzeugen sind personenbezogene Daten vor der Eingabe zu entfernen oder zu anonymisieren.

5. Umgang mit vertraulichen Informationen

Vertrauliche oder geschäftskritische Informationen dürfen nur in den freigegebenen Unternehmenskonten verarbeitet werden, bei denen Eingaben vertraglich geschützt sind und nicht zum Training verwendet werden. Kostenlose oder private Zugänge sind dafür untersagt.

6. Prüfung und Freigabe von Ergebnissen

KI-gestützte Ergebnisse werden vor einer Verwendung nach außen von einer verantwortlichen Person geprüft und freigegeben. KI liefert einen Entwurf, die inhaltliche Verantwortung bleibt stets bei einem Menschen.

7. Kennzeichnung KI-gestützter Inhalte

Inhalte, die mit KI erstellt wurden und nach außen gehen (etwa an Kundinnen und Kunden, Behörden oder die Öffentlichkeit), sind bei Bedarf als KI-gestützt zu kennzeichnen. Maßgeblich ist, dass niemand über die Herkunft eines Inhalts getäuscht wird.

8. KI-Kompetenz und Schulung

Das Unternehmen sorgt dafür, dass die mit KI arbeitenden Personen über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Dazu gehören der sichere Umgang mit den freigegebenen Werkzeugen, das Erkennen typischer Fehlerquellen sowie die Grundzüge von Datenschutz und Vertraulichkeit.

Neue Mitarbeitende werden vor der Nutzung eingewiesen. Der Kompetenzaufbau wird nachvollziehbar dokumentiert. Dies dient auch der Erfüllung der Pflicht zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung.

9. Verantwortlichkeit und Ansprechpartner

Verantwortlich für diese Richtlinie und Ansprechpartner bei Fragen zum Einsatz von KI ist die Geschäftsführung.

Bei Unsicherheit, ob eine Nutzung zulässig ist, fragen Sie vor der Eingabe bei der verantwortlichen Stelle nach. Nachfragen ist ausdrücklich erwünscht.

10. Verstöße und Inkrafttreten

Verstöße gegen diese Richtlinie können arbeitsrechtliche Folgen haben. Maßgeblich ist stets das Ziel, KI verantwortungsvoll und im Interesse des Unternehmens und seiner Kundinnen und Kunden einzusetzen.

Diese Richtlinie tritt am 27. Juli 2026 in Kraft. Sie wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, überprüft und an neue rechtliche und technische Entwicklungen angepasst.

Was ist eine KI-Richtlinie?

Eine KI-Richtlinie, oft auch KI-Nutzungsrichtlinie genannt, ist ein internes Dokument, das regelt, wie Ihre Mitarbeitenden künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag einsetzen dürfen. Sie beantwortet die Fragen, die im Betrieb ohnehin täglich aufkommen: Welche KI-Werkzeuge sind erlaubt? Dürfen Kundendaten in ein Sprachmodell eingegeben werden? Wer prüft die Ergebnisse, bevor sie nach außen gehen? Und wer ist verantwortlich, wenn Fragen auftauchen? Statt jede dieser Fragen einzeln zu klären, gibt eine KI Richtlinie allen Beschäftigten denselben, verlässlichen Rahmen. Das schafft Tempo, weil niemand mehr zögern muss, und Sicherheit, weil klar ist, wo die Grenzen liegen.

Warum der Mittelstand jetzt eine KI-Richtlinie braucht

In den meisten Unternehmen wird längst mit KI gearbeitet, häufig ohne dass die Geschäftsführung den Überblick hat. Beschäftigte tippen Angebote, E-Mails oder Kundendaten in frei zugängliche Werkzeuge, weil es schneller geht. Ohne klare Regeln entsteht daraus ein Risiko für Datenschutz, Vertraulichkeit und die Qualität der Ergebnisse. Hinzu kommt der regulatorische Rahmen: Seit Februar 2025 verlangt Artikel 4 der EU-KI-Verordnung, dass Unternehmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen. Eine schriftliche Richtlinie ist der pragmatischste Weg, diesen Rahmen und Ihre bestehenden Datenschutzpflichten im Alltag umzusetzen und nachvollziehbar zu dokumentieren, ohne die Nutzung von KI auszubremsen.

Was muss in eine KI-Richtlinie rein?

Eine gute KI-Richtlinie ist kurz, verständlich und im Alltag anwendbar. Diese Bausteine sollten enthalten sein, und genau sie erzeugt der Generator oben:

  • Zweck und Geltungsbereich: für wen die Richtlinie gilt und was sie bezweckt.
  • Freigegebene KI-Werkzeuge: welche Tools genutzt werden dürfen und welche nicht.
  • Grenzen der Nutzung: was ausdrücklich untersagt ist.
  • Umgang mit personenbezogenen Daten: was erlaubt ist und was vorher entfernt werden muss.
  • Umgang mit vertraulichen Informationen: Schutz von Kalkulationen, Verträgen und Know-how.
  • Prüfung und Freigabe: wer Ergebnisse kontrolliert, bevor sie verwendet werden.
  • Kennzeichnung KI-gestützter Inhalte: wann Transparenz nötig ist.
  • KI-Kompetenz und Schulung: der Bezug zu Artikel 4 der EU-KI-Verordnung.
  • Verantwortlichkeit: eine klare Ansprechperson für Fragen.

In sechs Schritten zur eigenen KI-Richtlinie

  1. 1Bestandsaufnahme: Klären Sie, welche KI-Werkzeuge in Ihrem Unternehmen bereits genutzt werden.
  2. 2Werkzeuge festlegen: Entscheiden Sie, welche Tools Sie freigeben und über welche Konten.
  3. 3Datenregeln bestimmen: Legen Sie fest, wie mit personenbezogenen und vertraulichen Daten umzugehen ist.
  4. 4Freigabe und Kennzeichnung klären: Definieren Sie, wer Ergebnisse prüft und wann KI-Inhalte kenntlich zu machen sind.
  5. 5Verantwortung benennen: Bestimmen Sie eine Ansprechperson und einen Schulungshinweis.
  6. 6Ausrollen: Geben Sie die Richtlinie bekannt, schulen Sie Ihr Team und überprüfen Sie sie regelmäßig.

Häufige Fragen zur KI-Richtlinie

Was ist eine KI-Richtlinie?

Eine KI-Richtlinie (auch KI-Nutzungsrichtlinie) ist ein internes Dokument, das regelt, wie Beschäftigte künstliche Intelligenz im Unternehmen einsetzen dürfen. Sie legt fest, welche KI-Werkzeuge erlaubt sind, wie mit personenbezogenen und vertraulichen Daten umzugehen ist, wer Ergebnisse freigibt und wer im Unternehmen dafür verantwortlich ist. Ziel ist ein produktiver und zugleich sicherer, nachvollziehbarer Umgang mit KI.

Was muss in eine KI-Richtlinie rein?

In eine KI-Richtlinie gehören mindestens: Zweck und Geltungsbereich, eine Liste der freigegebenen KI-Werkzeuge, klare Grenzen der Nutzung, Regeln zum Umgang mit personenbezogenen und vertraulichen Daten, ein Freigabe- und Prüfprozess für Ergebnisse, Vorgaben zur Kennzeichnung KI-gestützter Inhalte, ein Hinweis zur KI-Kompetenz und Schulung sowie eine verantwortliche Ansprechperson. Der Generator auf dieser Seite deckt genau diese Bausteine ab.

Ist eine KI-Richtlinie für Unternehmen Pflicht?

Eine gesonderte KI-Richtlinie ist nicht ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben. Seit Februar 2025 verlangt Artikel 4 der EU-KI-Verordnung jedoch, dass Unternehmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten sorgen. Eine klare Richtlinie ist der praktischste Weg, diese Anforderung sowie bestehende Datenschutz- und Geheimhaltungspflichten im Alltag umzusetzen und nachvollziehbar zu dokumentieren.

Ist die KI-Richtlinie aus dem Generator DSGVO-konform?

Die Vorlage enthält Bausteine, die den Umgang mit personenbezogenen Daten adressieren, und lässt Sie die für Ihr Haus passende Strenge wählen. Ob Ihre konkrete Umsetzung DSGVO-konform ist, hängt von Ihren Werkzeugen, Verträgen und Prozessen ab. Die Vorlage ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung.

Für welche Unternehmensgröße eignet sich die Vorlage?

Der Generator ist auf den Mittelstand zugeschnitten, von kleinen Betrieben bis zu Unternehmen mit mehreren Hundert Beschäftigten. Sie beantworten wenige Fragen zu Ihren Werkzeugen und Abläufen, und die Richtlinie passt sich an. Anschließend können Sie das Dokument frei weiterbearbeiten.

In welchem Format erhalte ich die KI-Richtlinie?

Sie erhalten die Richtlinie sofort im Browser und zusätzlich per E-Mail, als druckfertige HTML-Datei (über die Druckfunktion als PDF speicherbar) und als Markdown-Datei zum Weiterbearbeiten in Word, Google Docs oder einem Editor. Der Download ist kostenlos.

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